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Waldbrunn-Ellar Bergungstechnologien - Diplomarbeit

Titel: "Bergungstechnologien für architekturgebundene Bodenfunde im Hinblick auf weiterführende konservatorische und restauratorische Maßnahmen"- Eine vergleichende Studie zu den Erfahrungen der letzten 40 Jahre -

Diplom Restauratorin Julia Hans
 
 



Diplomarbeit

Die Diplomarbeit beschäftigt sich auf theoretischer Ebene mit Bergungstechnologien für architekturgebundene Bodenfunde, speziell für die von Wandmalereien. Eine vergleichende Studie präsentiert Entwicklungen bezüglich der Bergungstechnologien in den letzten 40 Jahren, und ferner die Wichtigkeit der Bergungstechnologie für spätere Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen. Betracht finden die drei große Gruppen von Bergungstechnologien, die Bergung von Wandmalereifragmenten aus dem Erdreich bzw. der Bergung von Wandmalereien in STURZ- UND SCHÜTTLAGE, die Bergung von Wandmalereien „IN SITU“, bei der eine Abnahme mit dem Mörtel erfolgt (DISTACCO-A- INTONACO-BERGUNG, kurz „STACCO“ genannt) und auf die Bergung von Wandmalereinen „IN SITU“, bei welcher lediglich die Abnahme der Freskohaut erfolgt (DISTACCO-A-STRAPPO-BERGUNG, kurz „STRAPPO“ genannt). Im Rahmen der Diplomarbeit wird ebenfalls auf die Frage eingegangen, wann der Fall vorliegt, bei dem die Entscheidung getroffen werden sollte, das Objekt in der schützenden Erde zu belassen. Werden Malereien nach der Bergung oder Abnahme im Museum und nicht „IN SITU“ präsentiert, sind sie vollständig aus ihrem originalen Zusammenhang gerissen. Meist sind nur noch Motive interessant und das Originalbauwerk bzw. ihr Originalzusammenhang gerät in Vergessenheit.Eine Bergung kann im ungünstigsten Fall für das Objekt eine größere Schädigung bedeuten, als es zuvor im Erdreich aufgewiesen hat. Diese sind nicht selten auf den Einsatz fehlerhafter Materialien bei der Bergung zurückzuführen. Zu dieser Problematik werden im Zuge der Arbeit Testreihen zu dem Einsatz von Polyurethanschaum bei der Fundbergung durchgeführt. Testreihen zu Kaschierungs- und Klebesystemen, die vor mehr als 40 Jahren zum Einsatz kamen, beschäftigen sich mit den Fragen, wie sich diese Materialien heute in Bezug auf ihre Reversibilität verhalten.

The thesis busies itself on more theoretically level with technologies for the excavation of architecture bandage of ground findings, specially for that of wall paintings. A comparing study presents developments regarding the rescue technologies in the last 40 years, and furthermore the importance of the excavation technology for later preservation and restoration measures. Consideration find the three large groups of excavation-technologies, that rescue of wall painting fragments out of the soil and of wall paintings „IN SITU“, in the removal one by means of the mortar, (DISTACCO-A- INTONACO-EXCAVATION, shortly „STACCO“ named) and on the rescue of wall time pure „IN SITU“, with which solely the removal of the fresco skin results (DISTACCO-A-STRAPPO-EXCAVATION, shortly „STRAPPO“ named). In the frame of the thesis is gone in also on the question when the case exists, with which the decision should be encountered, to left the object in the protecting earth. Paintings become not after the excavation or removal in the museum and „IN SITU“ presented, they are torn completely out of its original connection. Usually subjects are only interesting and the original building and/or its original connection device in oblivion a rescue can in the most unfavorable case for the object a larger damage mean, shown has than it before in the excavation. These are not to be led back rarely to the use of defective materials. To this problematic nature are carried out in the course of the work test row to the use of Polyurethan-foam in the finding rescue. Test row to Covering-Systems, that came before more than 40 years to the use, busy itself with the questions how these materials behave today with regard to its reversibility.

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