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Hartmann von Aue (1170 bis 1225)

Mit dem 12. Jahrhundert gelangte die Ritterdichtung als Bestandteil höfischer Kultur zur Blüte. Im Mittelpunkt stand das Ideal eines Ritters, der auf Abenteuer ausreitet, um den Ruhm seiner ritterlichen Herrin und seines Dienstherren zu mehren.

Die Iwein-Malereien basieren auf der 8166 Verse umfassenden literarischen Vorlage des Artus-Epos "Iwein" des Hartmann von Aue, eines Minnesängers wie Wolfram von Eschenbach und Gottfried von Straßburg. Ein Meister der höfischen Epik war Chrétien de Troyes, der vor allem den keltischen Sagenstoff um den König Artus verarbeitete: Vorbild für den "Iwein". Hartmann von Aue, bedeutender höfischer Epiker und Minne-sänger, stammte aus dem allemannischen Sprachgebiet. Er war "Dienstmann" (Ministeriale) eines Herrn von Aue in Schwaben. Seine Ausbildung erhielt er an der Reichenauer Klosterschule. 1189/91 nahm er am Kreuzzug Friedrich Barbarossas teil, 1195 erhielt er die Ritterwürde.

Die Werke:
  • "Büchlein", "Erec", "Iwein" (höfische deutsche Versromane, in denen es um die Erziehung zum idealen Ritter geht)
  • "Gregorius",
  • "Kreuzzugslieder",
  • "Der arme Heinrich"


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