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Raseneisenstein als lokales Baumaterial von hoher Qualität

Das Baumaterial des gesamten Baus, auch die heute teils ausgetauschten, ergänzten oder überputzten Fassadenflächen war ursprünglich lokaler Raseneisenstein. Dessen Qualitäten liegen u.a. in seinem rein ästhetischen Wert durch dessen beeindruckende Farbwirkung, die eine Skala von leuchtend rot bis hin zu warmem, sattem tiefbraun, je nach Oxidationsgrad, bzw. Eisenanteil im Gestein, entfalten kann.



In Farbe und Gestalt wird das in seiner Oberflächenbeschaffenheit nahezu naturbelassene, rohe Material selbst zum Fassadengestaltungsmittel, ja nahezu bereits zur Schmuckform.

Desweiteren lässt es sich in ganz verschiedene Größen und Formen behauen und einsetzen. Ein weiterer Vorteil ist seine poröse Substanz, d.h. die Vielzahl von Lufteinschlüssen sind thermisch vorteilhaft für den gesamten Bau.

Als Ornament im Außenbereich setzt Schinkel Backstein ein, den er zur Rahmung der Fensterleibung nutzt sowie Traufkanten damit ausführt. Aus Backstein sind auch die Bänder aus zu Rundbögen zusammengesetzten Viertelrund, bzw. L- förmigen Steinen, die bis auf Auslassungen an den Gebäudeecken, den Bau umlaufend zieren.


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