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Romanik und Gotik im Erzbistum Paderborn

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Das Erzbistum Paderborn hat auf seinem Gebiet faszinierende Dokumente der frühesten Architektursprache christlichen Glaubens in Westfalen bewahrt, angefangen vom einzigen noch im wesentlichen erhaltenen Westwerk aus der Karolingerzeit in Corvey, den monumentalen Mauern des ottonischen Kirchenschiffs von St. Patroklus in Soest bis zur einzigartigen Batholomäuskapelle in Paderborn.

Selbst noch kleine Dorfkirchen beeindrucken mit ihren Fresken und der urtümlichen Sprache ihrer Bauplastik. Sie gewähren einen Blick in das Raumgefühl und Glaubensleben des 12. und 13. Jahrhunderts auf dem Gebiet des Paderborner Erzbistums. Höhepunkt von europäischem Rang bildet dabei die theologisch von Helmarshausen und Grafschaft geprägte Apsismalerei der Berghauser Kirche. Wie eine Welle des Aufbruchs verlief im 13. Jahrhundert die Umgestaltung früher Basiliken in Hallenkirchen, mit denen Westfalen die Reste antiker Formen abstreifte und zu einer eigenen Raumauffassung fand. Mit der Ausprägung der Halle hat Westfalen bereits den Schritt in die Gotik getan, die hier nur an wenigen Orten die Eleganz französischer Kathedralgotik entfaltet. Die neue Weite der Gotik wird in der großartigen Gestaltung und durch das Licht erfahrbar, das durch die frühgotischen Maßwerkfenster der beiden bedeutenden Kathedralen im Erzbistum, Minden und Paderborn, in den Raum strömt. Wegen des fließenden Übergangs, und weil beide Epochen in zahlreichen Bauten einander durchdringen, werden beide Stilepochen, Romanik und Gotik, in einem Band dargestellt.

Autoren:
Theodor Ahrens , Stanislaus Kandula & Roman Mensing
Verlag:
Bonifatius
Details & Kaufen:
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