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Allein in Brandenburg weit über 60 Förderverträge 2016

Deutsche Stiftung Denkmalschutz legt Förderbilanz vor

Für weit über 60 Denkmäler in Brandenburg stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) im vergangenen Jahr rund 2,9 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesweit unterstützte die private Denkmalschutzstiftung 2016 über 490 Projekte mit mehr als 23,7 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus privaten Spenden, Erträgen der DSD-Treuhandstiftungen, Nachlässen, Geldauflagen und nicht zuletzt aus den Erträgen der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die DSD ist.

Zu den 2016er-Projekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Brandenburg gehörten etwa das Vorlaubenhaus Aue Hof in Parsteinsee-Lüdersdorf, bei dem Fassade und Innenwände zu reparieren waren, oder die Wallfahrtskirche in Pritzwalk-Alt Krüssow, wo die Stiftung die Restaurierung der Fassade und aller Fenster des Turmes förderte. Dem ehemaligen Rittergut in Steinreich-Schenkendorf wurde ebenso Unterstützung zuteil wie dem Kettenhaus in Prenzlau oder dem Kulturhaus in Plessa. Ein besonderes Förderprojekt 2016 war die Glienicker Brücke in Potsdam. Die Standsicherheit der Kolonnaden der weltweit bekannten Brücke – Bridge of Spies – war lange gefährdet. Die inneren Stahlverbindungen der sandsteinernen Säulenarchitektur rosteten. Die dadurch verursachte Volumenzunahme gefährdete die Säulen und Gesimse der die Brücke seitlich begrenzenden Konstruktion. Die südliche Kolonnade wurde bereits restauriert. Sie wurde abgebaut und mit Edelstahlverbindungen wiedererrichtet. Bei den nördlichen Kolonnaden mit ähnlichen Schäden wurde erst der einzeln stehende Pylon – Pfeiler – restauriert.

Die DSD fördert Kirchen, Klöster, Schlösser, Bürgerhäuser, technische Denkmäler, archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Die zahlreichen, oft unauffälligen Denkmale aller Gattungen machen – besonders wenn man näher hinschaut – eindrucksvoll deutlich, wie wichtig die engagierte Hilfe Vieler für den Erhalt der deutschen Kulturlandschaften ist. Die Förderung der Denkmalschutzstiftung versteht sich daher auch immer als eine Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden bei ihrem Einsatz für diesen kulturellen Erinnerungsschatz, um gerade in diesem Jahr auf Luthers Begriffsformung anzuspielen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz setzt sich seit 1985 Jahren bundesweit kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Für rund 5.000 Denkmale stellte sie in dieser Zeit über eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung. Die vielfältigen Aktivitäten der Denkmalschutzstiftung umfassen zudem eine intensive Bildungsarbeit mit pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen, Fort- und Weiterbildungen für denkmalpflegerische Berufe und auch die bundesweite Koordination des „Tags des offenen Denkmals“.

Weitere Infos und Beispiele unter www.denkmalschutz.de.

Pressemeldung Deutsche Stiftung Denkmalschutz




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