Fragmente einer chinesischen Print-Room-Tapete kehren ins Schloss Schönhausen zurück

Kostbare Medaillons - Fragmente einer chinesischen Print-Room-Tapete
aus dem 18. Jahrhundert kehren ins Schloss Schönhausen zurück


Dank einer großzügigen Spende kann die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) Fragmente einer chinesischen Print-Room-Tapete aus dem späten 18. Jahrhundert zurück ins Berliner Schloss Schönhausen bringen. Die aufwendige Restaurierung wurde durch das Vermächtnis von Gudrun Moegelin an die Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten e. V. ermöglicht.

Nach dem Siebenjährigen Krieg hatte Königin Elisabeth Christine von Preußen (1715-1797) ihre Sommerresidenz Schönhausen ab 1763 mit mindestens 12 modernen Papiertapeten ausstatten lassen. Darunter waren zwei besonders kostbare chinesische Tapeten, zu denen die sogenannte Print-Room-Tapete gehört. Anfang des 20. Jahrhunderts war diese in einem sehr desolaten Zustand. Vornehmlich die Medaillons mit Szenen aus dem chinesischen Alltag wurden abgenommen und deponiert. Nun werden die Originale nach und nach an ihrem ursprünglichen Standort im Vorzimmer zur Zederngalerie des Schlosses auf konservatorisch und gestalterisch vorbereitete Wände montiert.

Während der Weihnachtsfeiertage stellen der Fachbereich Papierrestaurierung der SPSG und die Gestalterin des gemalten Hintergrundes die ersten wiederhergestellten Bereiche mit den originalen Medaillons der Öffentlichkeit vor. In der Zeit zwischen dem 21. Dezember 2019 und dem 5. Januar 2020 können Besucherinnen und Besucher samstags und sonntags sowie am Zweiten Weihnachtsfeiertag und am Neujahrstag den Werdegang der Raumgestaltung in allen Schritten nachvollziehen: Schablone – Lochpause – Handmalerei – Platzierung der Originale – Malerei der Anschlüsse. Da die Gestalterin für ihre Arbeit viel Licht benötigt, müssen die Originale vom 6. Januar 2020 an noch einmal für vier Monate verdeckt werden.

Presse-Information vom 17.12.2019

Pressekontakt
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)
Frank Kallensee
Tel. 0331.96 94-318 / Fax  0331.96 94-102
Postfach 60 14 62, 14414 Potsdam
www.spsg.de


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