Kooperationsvereinbarung für das Research Center Sanssouci (RECS)

Preußen-Forschung³

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Universität Potsdam und Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) unterzeichnen Kooperationsvertrag über die Zusammenarbeit im gemeinsamen Forschungszentrum Research Center Sanssouci (RECS)

Das Research Center Sanssouci (RECS), das als gemeinsame Forschungseinrichtung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und der Universität Potsdam im Januar 2016 seine Arbeit aufgenommen hat, gewinnt mit der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) eine weitere Kooperationspartnerin hinzu und erhält eine eigene Professur an der Universität Potsdam.

Am 25. Februar 2020 haben der Generaldirektor der SPSG, Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr, Prof. Oliver Günther, Ph. D., Präsident der Universität Potsdam, und die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Prof. Dr. Julia von Blumenthal, im Neuen Palais in Potsdam die entsprechende Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit im gemeinsamen Forschungszentrum RECS unterzeichnet, die vorbehaltlich der Zustimmung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) im Frühjahr 2020 beginnen soll.

Das neue RECS
Das RECS hat die Aufgabe, das geistige und materielle Kulturerbe der brandenburgisch‐preußischen Geschichte zu erforschen, zu vermitteln und die Kompetenzen in Forschung und Lehre auf diesem Gebiet in der Region Berlin‐Brandenburg zu vernetzen. Durch die Bündelung und Koordination vorhandener Aktivitäten der drei großen Brandenburger Wissenschafts‐ und Kultureinrichtungen im Bereich der historischen und kulturwissenschaftlichen Forschung fördert das RECS Synergieeffekte, die weit über die Grenzen Brandenburgs ausstrahlen sollen.

Somit wird die Erforschung und Vermittlung des Kulturerbes der brandenburgisch‐preußischen Geschichte erheblich gestärkt und nun durch die Beteiligung der Europa-Universität um den Blick auf die östlichen Nachbarn erweitert. Untersuchungsgegenstand aller am RECS beteiligten Institutionen sind nicht nur die Ursprünge und Entstehungsumstände dieses Kulturerbes, sondern auch alle Aspekte der nachfolgenden Auseinandersetzung mit diesem Erbe (Nachleben, Erinnerung, Mythos, Denkmalpflege und Management). Die nun verstärkt internationale Ausrichtung des RECS fügt sich in aktuelle Entwicklungen ein. Denn weltweit bilden sich zunehmend Verbünde großer Museen und Kultureinrichtungen mit Universitäten und Forschungsstätten.

Mit der neuen Kooperationsvereinbarung sind für das RECS auch neue Strukturen verbunden. So wird für das RECS eine Professur auf Lebenszeit zur brandenburgisch-preußischen Geschichte an der Universität Potsdam eingerichtet, die voraussichtlich 2021 besetzt sein wird. Die Inhaberin oder der Inhaber des Lehrstuhls steht dann als Sprecherin oder Sprecher dem dreiköpfigen Direktorium vor. Zudem wird das RECS zukünftig von einem Kuratorium, bestehend aus je einer Vertreterin oder einem Vertreter der jeweiligen Trägereinrichtung sowie einer Vertreterin oder einem Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, unterstützt.

Weitere Informationen:

Research Center Sanssouci. Für Wissen und Gesellschaft (RECS)
www.recs.academy


Presse-Information der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)
vom 25.02.2020


Pressekontakt:
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Frank Kallensee
Tel. 0331.96 94-318 / Fax  0331.96 94-102
Postfach 60 14 62, 14414 Potsdam
www.spsg.de


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