Dem Berliner Dom wird geholfen!

Weitere Früchte der gemeinsamen erfolgreichen Spendenkampagne fließen in den Südwestturm

„Ohne die Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wäre die Fassadenturmsanierung in diesem Jahr am Berliner Dom nicht möglich geworden. Daher möchten wir uns noch einmal in aller Form bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken,” schrieb Baudenkmalpflegerin Damaris Gorrissen in ihrer Mail vom 5. Mai 2020. Dank ist die schönste Ermunterung zum Weitermachen. So wird die Freude erneut groß sein, wenn Dr. Stephan Harmending, Vorsitzender des Domkirchenkollegiums der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin, in diesen Tagen einen weiteren Fördervertrag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) erhält. Damit stehen aus Mitteln der Lotterie GlücksSpirale und aus ganz überwiegend zweckgebundenen Spenden weitere 237.000 Euro zur Verfügung, diesmal für die Restaurierungsarbeiten an der Sandsteinfassade des Südwestturms. Eine Beruhigung auch angesichts der durch die Umstände derzeit ausfallenden Dom-Einnahmen durch die Eintrittstickets der ansonsten jährlich über 500.000 Besucher.

Die Schwere der Fassadenschäden an dem über einhundert Jahre alten Gebäude wurden erstmals 2018 umfassend deutlich, als sie bei der Glockenturmrestaurierung festgestellt werden konnten. Sie waren größer als befürchtet. In unerwartet hohem Umfang sind Risse, undichte Fugen, lose Gesteinsteile und defekte Natursteinoberflächen an Quadern, Schmuckelementen und Figuren der größten Kirche Berlins zu beklagen. Schuld am Verfall sind unter anderem die schwarzen Verkrustungen aus Ruß, Gummiabrieb und Staub, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte auf dem Sandstein abgelagert haben. Dadurch kann der Stein nicht „atmen“. Luftschadstoffe und Regenwasser bilden Säuren, die in den Stein eindringen und ihn zersetzen. Der gestörte Wasserablauf dringt durch undichte Fugen und schädigt den Stein. Dringend müssen daher die Steinoberflächen von Verkrustungen, Bewuchs, Verschmutzungen gereinigt und fragile Bereiche stabilisiert werden. Risse, Löcher und Rinnen müssen geschlossen und defekte Fugen wiederhergestellt werden. Die Gesamtkosten sind auf 1,6 Millionen Euro veranschlagt.

Da die Domgemeinde diese Summe unmöglich allein aufbringen kann, unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Berliner Dom mit einer bundesweiten Spendenkampagne. Der Berliner Dom, im historischen Herzen Berlins gelegen, gilt als eine der prachtvollsten Sakralbauten des Landes und ist eine der großen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Kaiser Wilhelm II. gab den repräsentativen Zentralbau mit mächtiger Kuppel in Auftrag, der von 1893 bis 1905 in Formen der Neorenaissance und des Neobarock entstand. Als eine der größten evangelischen Kirchen Deutschlands besteht der Dom heute aus der Predigtkirche, der sogenannten Tauf- und Traukirche, der Hohenzollerngruft und dem Dommuseum.

Die Instandsetzung weiterer zweier Türme steht noch aus, ihre Finanzierung wird nur mit weiterer Spendenhilfe zu bewerkstelligen sein.

Weitere Informationen: www.rettet-den-berliner-dom.de
Spenden für den Berliner Dom
IBAN: DE71 500 400 500 400 500 400 * BIC: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: PR06165-01XBerliner Dom

Pressemeldung vom 4. Juni 2020
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße 1, 53113 Bonn
www.denkmalschutz.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Mertz, Leitung Pressestelle
Tel. 0228 9091 - 404


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