Hilfe für 24 „Schöne vom Lande“

Der Adventkalender im Monumente-Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
 
Wie rettet man eine Dorfkirche? „Die Devise heißt von oben nach unten und von außen nach innen. Es wird mit Dach und Dachstuhl begonnen. Dann folgen in der Regel die Außenwände“, fasst es Rainer Mertesacker im kommenden Magazin Monumente der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) zusammen. „Die Sanierung außen dauert oft Jahre – bis eine Kirche auch innen wiederhergestellt ist, manchmal Jahrzehnte. Wichtig ist, den geduldigen Menschen am Ort die Zuversicht für den Baufortschritt zu erhalten. ‚Sie brauchen ab und zu auch etwas für Herz und Auge. Deshalb muss auch einmal eine passende Maßnahme im Innenraum eingeschoben werden, etwa die Restaurierung eines Chorraums, damit das bislang Erreichte auch sinnlich erlebbar wird‘, sagt Mertesacker.“

Ende November erscheint die Weihnachts-Ausgabe von Monumente. Auf Seite 8 bis 19 präsentieren sich 24 Dorfkirchen exemplarisch für die über 2.000 Dorfkirchen, die die spendensammelnde Denkmalschutzstiftung mit Hilfe ihrer rund 200.000 Förderer bislang bewahren half. Ein besonderer Adventkalender also, der auf diese Weise entstanden ist. Hinter den 24 Kalendertürchen lugen gewissermaßen 24 „Schöne vom Lande“ hervor, Herzensanliegen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die kurzen Artikel umreißen in wenigen Zeilen, was mit den Bauwerken geschah und wie die Dorfschönheiten nachhaltig erhalten bleiben.

Namentlich erwähnt werden die Dorfkirche Landow auf Rügen, die in Behrenhoff, die in Iven, die in Lohmen und die im Dorf Mecklenburg, alle in Mecklenburg-Vorpommern wie auch die Dorfkirche Bargischow in Anklam und die Alte Dorfkirche Lübsee in Menzendorf. Dann gehören dazu die thüringischen Dorfkirchen St. Nikolai in Unterwellenborn bei Saalfeld, die Dorfkirche in Göhren-Döhlen und die Dorfkirche Catharinau in Uhlstädt-Kirchhasel bei Rudolstadt. Ferner die Alte Evangelische Kirche in Bornheim, Nordrhein-Westfalen, die Pfarrkirche im bayerischen Dormitz und die Alte Kirche Bürgeln in Cölbe in Hessen. Ferner die ehemalige Gutskapelle Temnitzquell Darsikow, die Dorfkirche Stegelitz in Flieth und die in Garrey in Rabenstein-Fläming, beide in Brandenburg. Desweiteren die Fachwerkkirche in Gardelegen-Dannefeld, die Dorfkirchen in Osterwohle und Dambeck in Salzwedel, diese in Sachsen-Anhalt. Schließlich gehören dazu die Dorfkirche Lausa in Belgern-Schildau und die Dorfkirche Nieder Seifersdorf in Waldhufen sowie die Dorfkirche in Jesewitz-Gostemitz, alle drei in Sachsen. Ebenso wie die Katharinenkirche in Großenaspe in Schleswig-Holstein und die Evangelische Dorfkirche Blankenburg in Berlin Brandenburg.
 
Pressemeldung vom 20. November 2020

Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße 1, 53113 Bonn
www.denkmalschutz.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Mertz, Leitung Pressestelle
Tel. 0228 9091 - 404




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