In St. Georg in Parchim wird die Königin der Instrumente restauriert

Selbst unter den Friese-Orgeln einzigartig
 
Dank der treuhänderischen Carl und Paula Niemann-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) stehen 15.000 Euro für die Restaurierung der Orgel in der St. Georgenkirche in Parchim zur Verfügung. Die Kirche gehört somit zu den über 580 Projekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen konnte.

Die 1871 fertiggestellte Friese-Orgel in Parchim gehört trotz mancher Veränderungen zu den großen, sehr authentisch erhaltenen Instrumenten des Orgelbauers. Da sie sich von den vergleichbaren Friese-Orgeln durch einen feineren und helleren Charakter unterscheidet, findet der Klang dieser Orgel immer wieder eine besondere Aufmerksamkeit. Die Orgel ist herausragendes Konzertinstrument der Region und wird vielfältig genutzt. Die Orgel wird nach den derzeit laufenden Baumaßnahmen im Kircheninneren anschließend montiert, wobei kleine Schäden nach denkmalpflegerischen Richtlinien erfolgen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat in den zurückliegenden 30 Jahren bundesweit insgesamt 152 Orgeln in mehr als 230 Förderverträgen mit 7,2 Millionen Euro erhalten helfen. Eigens zur Erhaltung von Orgeln wurden in der DSD bislang 10 treuhänderische Stiftungen gegründet. Allein im vergangenen Jahr stellte die DSD für 10 Instrumente über 320.000 Euro bereit. Die DSD freut sich deshalb sehr über die Entscheidung der deutschen Landesmusikräte, die Orgel zum „Instrument des Jahres“ 2021 erkoren haben.

Die St. Georgskirche ist ein gotischer Hallenbau im Zentrum der Stadt, der als eines der ältesten Gebäude der Stadt gemeinsam mit der St. Marienkirche das Erscheinungsbild Parchims prägt. Die erstmals 1229 erwähnte Kirche ist eine Station auf der Europäischen Route der Backsteingotik. Die ursprünglich spätromanische Basilika wurde nach der Zerstörung bei einem Stadtbrand als gotische Hallenkirche mit einem dreischiffigen Langhaus wiederaufgebaut. Der Neubau wurde 1307 geweiht. Eineinhalb Jahrhunderte später baute man an die Halle einen Turm, den Umgangschor und die rechteckigen Anbauten. Der heutige Turm misst 48,5 Meter.
 
Pressemeldung vom 12. Februar 2021
 
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße 1, 53113 Bonn
www.denkmalschutz.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Mertz, Leitung Pressestelle
Tel. 0228 9091 - 404




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