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„Betreten der Baustelle erwünscht!“
Mathias Möller
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt ihre Ausstellung „Liebe oder Last?!“ in Düsseldorf vor
 
Kurzfassung: Mit einer interaktiven und multimedialen Wanderausstellung will die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dazu beitragen, den „Denkmalschutz“ in Deutschland besser kennen und schätzen zu lernen. Erstmals zu sehen ist „Liebe oder Last?! – Baustelle Denkmal“ vom 16. April 2021 bis zum 10. Juni 2021 montags bis freitags zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr in der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Zollhof 1 in 40221 Düsseldorf. Danach geht die pandemiefähige Ausstellung auf die Reise durch die 16 Bundesländer. „Unsere Ausstellung“, so DSD-Vorstand Dr. Steffen Skudelny, „lädt ein, sich ganz grundsätzlich und auf spielerische Art und Weise mit dem Thema Denkmalschutz zu beschäftigen.“ Und Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW, betont: „Denkmale sind das gebaute Gedächtnis unserer Gesellschaft.“

Langfassung: Mit einer interaktiven und multimedialen Wanderausstellung will die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dazu beitragen, den „Denkmalschutz“ in Deutschland besser kennen und schätzen zu lernen. Erstmals zu sehen ist „Liebe oder Last?! – Baustelle Denkmal“ vom 16. April 2021 bis zum 10. Juni 2021 montags bis freitags zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr in der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Zollhof 1 in 40221 Düsseldorf. Danach geht die Ausstellung auf die Reise durch die 16 Bundesländer. Zahlreiche Corona-Maßnahmen sorgen für Sicherheit. Sämtliche Touchscreens und Bedienelemente sind antiviral behandelt, Desinfektionsspender vielfach vorhanden und die Besuchsmöglichkeiten entsprechen jeweils den aktuellen Auflagen und behördlichen Empfehlungen.

Sechs Baugerüste auf rund 200 Quadratmetern Fläche dienen als Träger der Informationen und sind zugleich unterhaltsame Multimediastationen. Die interaktiven Themenorte sind zweisprachig (deutsch und englisch) und auch für Rollstuhlfahrer passierbar. Die Ausstellung beantwortet gängige Fragen, stellt irrtümliche Annahmen richtig und klärt über herrschende Vorurteile auf. Sie wendet sich an Jung und Alt, ist familienfreundlich und erschließt eine Welt, die den meisten erst dann bewusst wird, wenn sie bereits verloren ist.

„Unsere Ausstellung soll Spaß machen“, so DSD-Vorstand Dr. Steffen Skudelny, „sie lädt ein, sich ganz grundsätzlich und auf spielerische Art und Weise mit dem Thema Denkmalschutz zu beschäftigen.“ Und Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW, betont: „Dabei ist der Schutz erhaltenswerter Bauten keine Frage des Geschmacks, sondern eine generationenübergreifende baukulturelle Verantwortung.“ Uhing bringt das Anliegen beider Institutionen auf den Punkt: „Denkmale sind das gebaute Gedächtnis unserer Gesellschaft.“

Ausschnitthaft skizziert erwartet den Besucher umfassendes Basiswissen zur Denkmalpflege: Ein Denkmal ist immer auch eine Baustelle, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Es wird modifiziert, kritisiert, erhalten, herausgeputzt und auch abgerissen. Die Baustelle gehört daher zum Denkmalschutz wie das Gerüst zur Baustelle. Zugleich erinnern die sechs Stationen der Wanderausstellung an verschiedenen Architekturen, von der Kirche bis zur Fabrik.

Hat sich also der Besucher entschieden, die Ausstellung entweder durch den Zugang „Liebe“ oder den Eingang “Last“ zu betreten, wird er zunächst mit den allgegenwärtigen Bedrohungen historischer Baudenkmale konfrontiert. Ob Überschwemmung oder Larve, Stadtplanung oder wirtschaftliche Interessen – Denkmale sind zahlreich gefährdet. Doch sie sind zugleich unersetzliche Wissensspeicher und künstlerisch-handwerkliche Meisterleistungen. Nur dank spezieller handwerklicher Kunst und einsatzbereiten Engagements der Eigentümer bleiben sie für nachfolgende Generationen erhalten. Das macht die dritte Station deutlich, während in der vierten Station erläutert wird, was ein Denkmal zum Denkmal macht und wie der Denkmalschutz im Paragraphenwald der 16 Bundesland-Gesetze funktioniert. Station 5 plädiert dafür, dass Denkmalpflege nur gelingen kann, wenn viele Experten, die Öffentlichkeit und freiwillige Helfer an einem Strang ziehen. Und schließlich zeigt der abschließende Ausblick vom Turm am Ende der sechsten Station, wie sehr Denkmale unsere Städte und deren Wiedererkennungswert prägen.

Weitere Informationen unter www.denkmalschutz.de/ausstellung und Pressefotos unter
https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/wanderausstellung/presseinformationen.html
 
Pressemeldung vom 9. April 2021
 
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße 1, 53113 Bonn
www.denkmalschutz.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Mertz, Leitung Pressestelle
Tel. 0228 9091 - 404



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