Innenrestaurierung in der Engelbertkirche in St. Ingbert

Illusionistisch in einer Marmorimitation gefasst
 
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Sanierung des Innenraums sowie die Restaurierung des Inventars der Engelbertkirche in St. Ingbert mit 75.000 Euro. Die barocke Saalkirche gehört zu den über 60 Objekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein im Saarland fördern konnte.

St. Engelbert in St. Ingbert an den westlichen Ausläufern des Pfälzerwaldes steht im historischen Zentrum des Ortes in der heutigen Fußgängerzone. Die Pfarrei wurde erstmals 1264 erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg hat man die Pfarrkirche zerstört

Mitte des 18. Jahrhunderts benötigte die angewachsene Gemeinde ein neues Gotteshaus, das unter der Bauherrschaft von Reichsgraf Friedrich Ferdinand von der Leyen nach Plänen des Baumeisters Friedrich Joachim Stengel gebaut und 1755 geweiht wurde. Die von 1890 bis 1893 errichtete St. Josef-Kirche löste später St. Engelbert – heute auch Alte Kirche genannt – als Pfarrkirche der Stadt ab.

Der Außenbau der barocken Saalkirche mit einem vieleckigen Chor präsentiert sich mit einer schlichten Putzfassade und zentralem Sandsteinportal mit prächtiger Wappenkartusche, Eckpilastern, drei Ochsenaugen und einem Zifferblatt im Giebel. Ein verschieferter Zwiebelturm mit Laterne und bekrönendem Schmiedekreuz ragt über das gleichfalls verschieferte Satteldach. Hohe rundbogige Fensterbahnen belichten das Innere.

Der breite Saal ist im Innern mit einem Spiegelgewölbe über einem umlaufenden Gesims versehen. Im Westen gibt es eine große Sänger- und Orgelempore. Der prächtige, figurengeschmückte Altar, die Kanzel mit Schalldeckel sowie Beichtstühle und Empore mit Orgel sind illusionistisch in einer Marmorimitation gefasst.
 
Pressemeldung vom 10. Juni 2021
 
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße 1, 53113 Bonn
www.denkmalschutz.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Mertz, Leitung Pressestelle
Tel. 0228 9091 - 404




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