DSD fördert Instandsetzung der Nethe-Brücke in Brakel-Siddessen

Bauwerk verdeutlicht die Funktionszusammenhänge
 
Für die Instandsetzung der Bögen der Nethe-Brücke in Brakel-Siddessen stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 19.500 Euro zur Verfügung. Zu den Arbeiten gehören ebenfalls der teilweise Steinaustausch, die Neuverfugung und der Verguss der Brückenbögen mit einer Trasskalksuspension, das stellenweise Öffnen der Fahrbahndecke und das Wiederverfüllen mit geborgenem Füllmaterial.

Das technische Denkmal zählt zu den über 500 Projekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel von WestLotto aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte. Die besondere technikgeschichtliche Bedeutung des original erhaltenen Verkehrsdenkmals beruht darauf, dass es die einzige erhaltene zweibogige Brücke am Oberlauf der Nethe ist, die Bedeutung des Wasserhofes dokumentiert und die Funktionszusammenhänge der Anlage verdeutlicht.

Der Wasserhof steht etwas außerhalb des Ortes Siddessen. Das allein stehende Baudenkmal wurde ursprünglich von zwei Wasserläufen umschlossen – daher der Name. Bis in das 17. Jahrhundert wurde der Wasserhof nur in Verbindung mit Namen der Ministerialenfamilie der Ritter von Siddessen erwähnt. Über beide Wasserläufe führte jeweils eine Brücke, 1960 wurde beim Bau der neuen Bundesstraße die erste zum Hof führende Brücke abgerissen.

Der stattliche Hof besteht aus dem repräsentativen, zweigeschossigen Fachwerkhaus und langgestreckten Wirtschaftsbauten. Das Haupthaus wurde im frühen 19. Jahrhundert errichtet und erhielt später ein neobarockes Portal. Das Satteldach ist mit Sollingplatten gedeckt. Im hinteren Bereich befindet sich ein Gewölbekeller und die Deele. Im südlichen Hofbereich führt die zweibogige Bruchsteinbrücke mit der steinernen Brüstung aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über die Nethe. Die heute in Privatbesitz befindliche Anlage wird nicht mehr landwirtschaftlich genutzt.
 
Pressemeldung vom 12. Juli 2021
   
Kontakt
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße 1, 53113 Bonn
www.denkmalschutz.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Mertz, Leitung Pressestelle
Tel. 0228 9091 - 404




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