Die Spitalkirche in Hersbruck

Dachreiter und historische Fenster werden restauriert
 
Dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) erneut die Spitalkirche St. Elisabeth in Hersbruck mit 17.000 Euro. Damit stehen Mittel nach der ebenfalls von DSD geförderten Dachsanierung des letzten Jahres erneut Mittel für die Sanierung des Dachreiters und die Restaurierung historischer Fenster bereit. Die Kirche des einstigen Bürgerspitals ist eines der über 500 Objekte, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern gefördert hat.

In dem an der mittelalterlichen Goldenen Straße von Nürnberg nach Prag gelegenen Hersbruck wurde um 1400 ein Baukomplex errichtet, der aus dem Bürgerspitalbau, einem Wirtschaftsgebäude und der Scheune bestand. Erweitert wurde der Komplex 1423 um die Spitalkirche. Diese ist ein massiver Saalbau mit steilem Satteldach und eingezogenem geraden Chor. Die gotische Kirche mit ihrer Renaissanceausstattung wurde in den 1680er Jahren barockisiert.

Das Langhaus erstreckt sich auf einer Grundfläche von 13,85 Metern mal 17,95 Metern und ist nach oben hin durch zwei senkrecht zueinander stehende Dachkonstruktionen geschlossen. Im Westen erhebt sich das Satteldach über etwa zwei Drittel des Langhauses. Das östlich sich anschließende, ebenfalls steile Satteldach hat einen etwas über 1,5 Meter höher liegenden First. Nach Norden geht das Dach in das Dach des Spitalbaus über. Östlich an das Langhaus schließt sich der etwa 9,5 Meter breite und im Mittel etwa 7,75 Meter lange Chor an, der nach oben durch ein steiles Satteldach mit Fachwerkgiebel abgeschlossen wird. Gegenüber dem Langhausdach liegt die Traufe um etwa einen halben Meter höher, der First indes rund 3,9 Meter unter dem First der Giebelwand des Langhauses. Der Kirchenbau hat also drei verschiedene Dachkonstruktionen aus verschiedenen Bauzeiten.

Pressemeldung, vom 18. Oktober 2021
 
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße 1, 53113 Bonn
www.denkmalschutz.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Mertz, Leitung Pressestelle
Tel. 0228 9091 - 402




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