romoe network
list Übersicht DE | EN person Anmelden Registrieren

Tipps, um Kunstrestaurator/in zu werden

Kunstrestaurator ist ein interessanter und breit gefächerter Beruf.
Die Ausbildung zum Kunstrestaurator erfordert Geduld, Präzision und Interesse an Kunstgeschichte und Naturwissenschaften.

Schritte auf dem Weg zum Kunstrestaurator: Tipps und Ratschläge

Neben handwerklichem Geschick sind auch analytische Fähigkeiten gefragt, um Schäden an Kunstwerken richtig zu beurteilen.
Praktische Erfahrung, oft in Form von Praktika und Workshops, ist für angehende Restauratoren unverzichtbar. Ein starkes Bewusstsein für den ethischen Umgang mit Kulturgütern rundet das Profil eines kompetenten Kunstrestaurators ab.

  1. Was macht ein Kunstrestaurator?
  2. Ein Überblick über das Berufsbild eines modernen Restaurators
  3. Restauratoren und die typische Arbeitsweise
  4. Die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Restaurator
  5. Anforderungen an den Beruf des Kunstrestaurators
  6. Das Bachelorstudium
  7. Fremdsprachen zu lernen ist ein außerordentlicher Vorteil
  8. Die Graduiertenausbildung
  9. Erfahrungen sammeln

Was macht ein Kunstrestaurator?

Von der Berufsbezeichnung abgeleitet, restauriert, analysiert und bewahrt ein Kunstrestaurator Kunstwerke und auch Artefakte. Dabei muss die Kenntnis von Wissenschaft und Kunst erlernt und vertieft werden. Ein Kunstrestaurator spezialisiert sich gewöhnlich auf einen bestimmten Bereich oder auf bestimmte Materialien. Dabei handelt es sich in der Regel um Bücher, Gemälde, Textilien oder Skulpturen. Es gibt jedoch viele weitere Spezialisierungen und Fachbereiche im Bereich Restaurierung und Konservierung.

Als ausgebildeter Kunstrestaurator kann man freiberuflich arbeiten oder für Galerien, Museen und Archiven. Des Weiteren ist Teamfähigkeit ein Muss, da in den meisten Fällen ein ganzes Team für Arbeiten an Objekten herangezogen wird.

Ein Überblick über das Berufsbild eines modernen Restaurators

Die wesentlichste Aufgabe ist es, verantwortungsbewusst den Schutz von Kultur- und Kunstgütern zu sichern. Dabei wird das Kunst- oder Kulturgut originalgetreu und nachhaltig für nachfolgende Generationen bewahrt. Der Restaurator darf aber Kunst- und Kulturgegenstände nicht nach Belieben verändern. Alle Objekte sind Originale, die unersetzlich und wertvolle Zeugnisse der Geschichte der Menschheit sind. Deswegen muss ein Restaurator immer den Wert in seinen Händen zu schätzen wissen. Jedes Objekt verlangt Wissen aus Kunst und Kultur und den Respekt für diese.

Der moderne Restaurator arbeitet nach Standards aus Fachbereichen wie Physik, Mikrobiologie und Chemie. Daher dauert die Ausbildung ihre Zeit. Die spätere Arbeit wird mit Experten aus diversen wissenschaftlichen Bereichen erfolgen. Diese Experten sind zum Beispiel aus der Denkmalpflege, Architekten, Wissenschaftler aus Natur und Kunstgeschichte. Stetige Weiterbildungen bleiben in diesem Beruf nicht aus.

Das Bachelorstudium - Restaurierung

Restauratoren und die typische Arbeitsweise

Wie sieht der Alltag eines Restaurators aus? Dies ist für eine Entscheidung zu diesem Studium und dieser Tätigkeit wichtig. Sich vorher umfassend zu informieren und vieles zu berücksichtigen, ist daher unumgänglich.

Wird ein Restaurator beauftragt, arbeitet er nach einem bestimmten, meistens vorgegebenen Schema. Dieses beginnt mit der Bestandsaufnahme und Untersuchung der vorliegenden Gegenstände oder Objekte. Diese Vorzustände werden ausführlich dokumentiert. Danach wird beurteilt, mit welchem Verfahren eine Konservierung oder Restaurierung durchgeführt werden kann, ohne weitere Schäden zu verursachen. Nach diesem Schema lässt sich das genaue Konzept für eine Konservierung-Restaurierung zusammenstellen.

Erst nachdem ein Konzept erstellt und eine neuerliche Begutachtung durchgeführt wurde, wird mit den Maßnahmen zur Restaurierung begonnen. Alle Maßnahmen führt der Kunstrestaurator selbst durch. Er ist verantwortlich für jedes an ihn übergebene Objekt und muss jeden durchgeführten Schritt ausführlich dokumentieren. Dadurch ist ein späteres Nachvollziehen aller durchgeführten Tätigkeiten auch ohne den Restaurator möglich.

Zum informativen Austausch per E-Mail mit Fachkollegen können Dateien mit Bildern und Texten zu PDF-Dokumenten komprimiert werden.

Die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Restaurator

Es ist wichtig, sich vor der Ausbildung zum Restaurator einen guten Überblick über das Tätigkeitsfeld zu verschaffen. Der zweite Schritt ist es, sich gut zu überlegen, ob dieser Beruf wirklich der richtige Beruf für einen selbst ist. Als Restaurator wird man immer mit außerordentlich sorgfältiger Dokumentation, künstlerischen und handwerklichen Maßnahmen und mit Umwelteinflüssen zu tun haben. Des Weiteren gehört echtes Interesse an Kunst, Geschichte und Kultur zum Standard des Restaurators. Verantwortungsbewusstes Handeln mit den übergebenen Objekten ist selbstverständlich vorausgesetzt. Es handelt sich doch bei jedem Objekt um etwas Unersetzliches und jede Fehlentscheidung würde immateriellen und materiellen Schaden nach sich ziehen.

Gute Augen, künstlerisches Geschick und ruhige Hände sind ebenfalls eine unbedingte Voraussetzung für diesen Beruf. Körperliche Fitness ist eine weitere wichtige Voraussetzung. Ein Restaurator arbeitet nicht nur an einem Schreibtisch oder Arbeitstisch. Es kann vorkommen, dass er kopfüber an einem Deckengemälde arbeitet oder schwere Kunstgegenstände bewegen muss.

Ein Restaurator benötigt einen Schulabschluss, ein Hochschulstudium oder eine Ausbildung zum Restaurator im Handwerk. Außerdem besteht immer die Möglichkeit, dass Praktika oder eine handwerkliche Ausbildung Voraussetzung für ein Studium ist.


Ausbildung und Studium - Restaurierung

Anforderungen an den Beruf des Kunstrestaurators

Viele Arbeitgeber verlangen einen Master-Abschluss, der in Kunstrestaurierung oder einem sehr ähnlichen Feld abgelegt wurde. Dieses Masterstudium dauert im Normalfall zwischen ein bis vier Jahren. Dabei gilt es zu beachten, dass ein Kunstrestaurator über gute Organisationsfähigkeiten und kritische Denkfähigkeiten verfügt. Die körperlichen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Klettern, Heben und Strecken sind ebenfalls sehr wichtig. Selbstverständlich gehören auch Techniken der Laborarbeit mit Röntgengeräten und das Bedienen von Mikroskopen dazu. Hat man vorher schon Ausbildungen darüber abgelegt und besitzt Zertifikate, sollte man diese als PDF-Dokumente komprimieren und abspeichern. Alles bei Bedarf mittels Mausklick zur Hand zu haben, kann nur als positiv bewertet werden.

Das Bachelorstudium

Für den Kunstrestaurator empfiehlt es sich, ein Bachelorstudium in Atelier- oder bildender Kunst, Anthropologie, Kunstgeschichte oder einer der Naturwissenschaften abzuschließen. Kunstprogramme wie Bildhauerei, Druck, Keramik, Malerei, Fotografie, Grafikdesign oder Bildhauerei können helfen, sich in einer späteren Spezialisierung zu entscheiden. Kurse in Chemie, Kunstgeschichte oder Archäologie sind zur Vorbereitung sehr geeignet. Von allen besuchten Kursen sollte man die Unterlagen immer in einer Datei festhalten.

Fremdsprachen zu lernen ist ein außerordentlicher Vorteil

Der Wettbewerb im Masterstudium ist sehr hart und Kenntnisse einer Fremdsprache können sich als vorteilhaft erweisen. Fremdsprachen helfen ungemein, wenn mit Teams aus anderen Ländern zusammengearbeitet wird. Außerdem finden sich Fremdsprachen auch in vielen Dokumentationen über bestimmte Objekte wieder. Englisch ist in diesem Falle sehr von Vorteil.

Die Graduiertenausbildung

Dabei handelt es sich um Master-Studiengänge, die nicht einfach zu erhalten sind. In diesen Studiengängen geht es um die Struktur von Materialien, Reinigungsmethoden und chemische Techniken der Konservation.

Hierfür ist es von Vorteil, wenn man ein Praktikum in einem Museum absolvieren kann. Durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Studenten kann man viel über Techniken und Feinheiten lernen.

Erfahrungen sammeln

Das Durchführen eines Praktikums bietet Erfahrungen, die ein Kunstrestaurator später für seine Arbeit benötigt. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Restaurator gibt viele Informationen über verschiedene Techniken. Alle Aufzeichnungen sollten festgehalten werden, um diese jederzeit zur Hand zu haben, wenn man sie benötigt. Durch diese Sammlung von Informationen kann man später nur profitieren.

Jede Art von Weiterbildung, die helfen kann im späteren Beruf als Kunstrestaurator, sollte so weit wie möglich durchgeführt werden. Dadurch baut man das eigene Wissen aus und ist über Forschungen und technische Fortschritte immer im Bilde.


Weitere ausführliche Informationen zum Berufsbild des Restaurators sind in unserem Themen Bereich vorhanden.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir technisch notwendige Cookies verwenden dürfen. Weitere Informationen Ja, ich akzeptiere.