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London, Chinesisches Teekännchen

Der verlorene Deckel eines historischen chinesischen Teekännchens sollte ersetzt werden. Kommerzielle Arbeit für Antiquitätenhändler.

Rainer Geschke
 
 



Herstellung eines Ersatzdeckels für historisches chinesisches Teekännchen

Auf Anfrage eines Londoner Antiquitätenhändlers wurde ein Ersatzdeckel für ein historisches chinesisches Teekännchen hergestellt. Dieses sollte aus originalem Material, d.h. Porzellan sein, mit Glasur und aufgebranntem Dekor.
Unter Berücksichtigung der Trocken- und Brennschwindung der Porzellanmasse wurde nach den Angaben des Besitzers ein Ersatzdeckel gedreht und anschliessend dessen Aufsatz modelliert und aufmontiert. In diesem Stadium wurde auch die Signatur im Inneren des Deckels an diskreter Stelle eingekerbt. Der Sinn dessen ist, das absolut zweifelsfrei und auch von Laien nachvollzogen werden kann, dass es sich hier um eine Kopie und nicht um ein Original handelt.
Nach der Trocknung wurde der Deckel bei 900 Grad Celsius geschrüht, und dann mit experimentell ermittelter, dem Original nahekommender Glasur glasiert und bei ca 1300 Grad Celsius gebrannt. Danach wurde die Dekoration in drei Arbeitsschritten aufgetragen und während dreier niedrigerer Brände einzeln aufgebrannt.


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