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Restaurierungsgeschichte

Erste Sanierungsmaßnahmen erfolgten bereits wenige Jahre nach Errichtung des Turmes, als 1889 die Vergoldung und der Anstrich erneuert wurden. Im August des Jahres 1952 wurden Entrostungs- und Anstricharbeiten durchgeführt.

1964 erfolgten erstmalig Sanierungsmaßnahmen, die über die Oberflächenbearbeitung hinausgingen. Es wurden ca. 300 Teile neu gegossen und ausgewechselt. Anstrich und Vergoldung wurden hier ebenfalls wieder erneuert.
Im Jahre 1985 erhielt der Turm aus statischen Gründen Stahlbandagen. Daraus wird bereits der bauliche Zustand des Turmes zu jener Zeit deutlich. Substantiell befand er sich in einem sehr schlechten Erhaltungszustand. Herabfallende Teile, starke Durchrostungen waren die wesentlichen Schadensbilder. Es erfolgte aus sicherheitstechnischen Gründen die Schließung im Jahre 1992. Die bisher umfangreichste Sanierung des Turmes fand in den Jahren 1993/ 94 statt. Die Restaurierung und Sanierung war durch die damals in Leipzig, heute in Berlin ansässige Firma Fach & Werk als Generalunternehmer übernommen worden.
Der gesamte Turm wurde auf der Grundlage des statischen Gutachtens innerhalb acht Wochen abgetragen und wiederaufgebaut- nur auf dieser Art und Weise der Instandsetzung sei eine sichere Sanierung mit folgender Neunutzung möglich, so die mit der Sanierung beauftragten Fachkräfte. Die Sanierungsmaßnahmen dauerten ein Jahr. Die Demontage wurde aufgrund fehlender Bauakten, Konstruktions, bzw. Montagepläne erschwert.
Quelle:
Semesterarbeit, FH Anhalt - Der gusseiserne Turm in Löbau
Wilma Rambow, Leipzig, Masterstudiengang Denkmalpflege, Semester: 2
Betreuender Hochschullehrer: Prof. K. Kozel

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