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Schlusswort

Würdigung als bautechnische Innovation- im Geist der Moderne in Material und Technik. An den Weltbesten Konstruktionen- Paxton- orientiert. In der Materialverwendung auf der Höhe der Zeit. Löbauer Bürger sehr modern.

Wenn man den Turm am Rande der ostsächsischen Kleinstadt Löbau besucht, den steilen Anstieg bis zum Turm hinter sich gelassen hat und zwischen den Bäumen das filigrane Netz des Turmes schemenhaft erkennt, so kann man ein wenig von den Beweggründen der Initiatoren und Erbauer jener Zeit erahnen. Sie haben sich in einer recht abgeschiedenen ländlichen Bergregion eine Vision, einen Traum verwirklicht, der sie mit den modernsten Entwicklungen der Zeit verbindet. Bezeichnender Weise geschieht dies in Form eines Aussichtsturmes. Die Bürger dieser Stadt wollen in die Welt hinaus blicken, den freien Geist, den freien Blick für sich in Anspruch nehmen. Der Bau des Turmes ist natürlich in erster Linie als bautechnische Leistung zu würdigen. Die Geisteshaltung, die einerseits eine tiefe Heimatverbundenheit impliziert, aber eben auch ein tatsächlich weitblickendes, an der Moderne ihrer Zeit interessiertes Moment in sich trägt, wird hier offenbar.
Als eine Meisterleistung der damaligen Gießereitechnik ist die handwerklich präzise Fertigung der Steckverbindungen und deren Passgenauigkeit zu würdigen. Im historischen Kontext betrachtet, war es eine erst sehr wenige Jahre junge Fertigungsmethoden solcher Art. An Vorbildern kann letztlich nur die Konstruktion Paxtons gedient haben.
Quelle:
Semesterarbeit, FH Anhalt - Der gusseiserne Turm in Löbau
Wilma Rambow, Leipzig, Masterstudiengang Denkmalpflege, Semester: 2
Betreuender Hochschullehrer: Prof. K. Kozel

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