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Der Architekt Max Pommer (04.04.1847 Chemnitz - 05.07.1915 Leipzig)

Zur Erbauungszeit der Villa in der Sebastian-Bach-Str.03 war Max Pommer in Leipzig noch ein nahezu unbekannter Bürger. Als angestellter Bauzeichner bzw. Architekt hatte er bis in die frühen 1880er Jahre keine eigenen Entwürfe verwirklichen können. Zu dieser Zeit war es noch nicht absehbar, welch bedeutende Rolle er für das Leipziger Bauen der nächsten Jahrzehnte spielen sollte.

Villa Thomana: Supraporte
Initialen des Architekten Max Pommer als Supraporte in Sandstein, Hillerstr. 09/Leipzig
(Pommers ursprüngl. Familien,- und Firmensitz, mehrgeschossiges Wohnhaus, nach seinem Entwurf errichtet)

Unter massiven anfänglichen Schwierigkeiten, als selbständiger Architekt in der Stadt Leipzig Fuß zu fassen, kamen ihm im Laufe der Jahre mehrere Kontakte zu Leipziger Bürgern sehr zu Gute. Als bedeutendster ist wohl der zu dem Verleger Hermann Julius Meyer zu nennen. Für den von ihm gegründeten „Verein zur Erbauung billiger Wohnungen“ (heute „Stiftung Meyersche Häuser e.V.“) entwarf er in späteren Jahren die jeweiligen Wohnsiedlungen. Doch bereits vor dieser Zeit wurde Pommer mit den verschiedenen Projekten, vorrangig im Musikviertel, betraut. Hierbei konzentrierte sich seine Entwurfstätigkeit zum Großteil auf Villenbauten. 21 von etwa 70 Villen im Viertel entstammten einem Pommerschen Entwurf. Viele der Villen sind kriegszerstört. Die meisten der noch erhaltenen befinden sich entlang der heutigen Käthe- Kollwitz- Straße.

Um 1900 war er Pionier des Stahlbetonbaus in Deutschland. Die Firma Spezialbetonbau Pommer existiert bis zum heutigen Tag. Daneben entwirft er auch weiterhin Wohn- Geschäfts- und Villenbauten.

Max Pommer vereinte in seiner facettenreichen Person sowohl entwerferische, sozialreformerische, ingenieurtechnische und unternehmerische Fähigkeiten.


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