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Kunst und Malerei - Impressionismus

Der Impressionismus entstand in Frankreich und hatte seine Blütezeit etwa ab 1870. Seine Kunst besteht in der lebhaften, zufälligen Darstellung einzelner Momente eines Geschehens. Die impressionistische Malerei stellt zum Beispiel eine Landschaft nicht nur dar, sondern stärkt den Eindruck, welchen sie erzeugt. Claude Monet verlieh der Kunstrichtung mit seinem Werk „Impression – soleil levant“ (1872) ihren Namen. Einige Jahre zuvor fanden sich schon bei Édouard Manet wesentliche Stilmittel des Impressionismus. Auffällig ist die Wiedergabe des Lichts, welche auf der Verwendung heller Farbtöne beruht. Die Künstler arbeiteten am liebsten im Freien.

Der Impressionismus - Stilepoche und Bewegung

Impressionismus ist eine Kunstbewegung, die Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich entstand und die Kunstwelt revolutionierte. Die Impressionisten malten nicht mehr im akademischen Stil, sondern konzentrierten sich auf die Darstellung von Licht und Farbe. Sie malten oft im Freien und versuchten, den Eindruck des Augenblicks auf Leinwand festzuhalten. Die Impressionisten legten den Grundstein für viele moderne Kunstbewegungen, die in den folgenden Jahren entstanden.

Gemälde des Impressionismus werden oft als wertvolle Kunstobjekte betrachtet und können sehr teuer sein, weshalb der Kauf von Gemälden oft eine langfristige Investition darstellt. Welche Elemente für den Impressionismus einzigartig sind, werden im nachfolgenden Text beschrieben:

Geschichte des Impressionismus: Wo und wann begann die Bewegung?

Der Impressionismus begann in den 1860er Jahren in Frankreich. Eine Gruppe junger Künstler, darunter Claude Monet, Auguste Renoir und Edgar Degas, begann, in einem neuen Stil zu malen. Sie brachen mit den traditionellen Konventionen der Akademie und malten en plein air, was bedeutet, dass sie draußen in der Natur malten und versuchten, das wechselnde Licht und Wetter zu erfassen. 1874 organisierten die Impressionisten ihre erste gemeinsame Ausstellung, die für den damaligen Geschmack sehr ungewöhnlich war. Die Kritik war zunächst sehr negativ, aber die Ausstellung zog trotzdem viele Besucher an.

Merkmale des Impressionismus: Welche Künstler und Techniken prägten den Stil?

Die Impressionisten konzentrierten sich auf die Darstellung von Licht und Farbe. Sie malten oft im Freien und verwendeten helle Farben, um das Sonnenlicht und die Schatten darzustellen. Sie verwendeten lose Pinselstriche und oft ungewöhnliche Perspektiven, um eine bestimmte Stimmung einzufangen. Die Impressionisten bevorzugten Themen aus dem Alltag, wie zum Beispiel Landschaften, Porträts und Szenen aus dem Paris des 19. Jahrhunderts. Zu den bedeutendsten Impressionisten gehören neben Monet, Renoir und Degas auch Berthe Morisot, Camille Pissarro und Mary Cassatt.

Werke und Künstler des Impressionismus: Welche Künstler und Werke sind besonders wichtig?

Einige der bekanntesten Werke des Impressionismus sind Monets Seerosen-Serie, Renoirs Tanz im Moulin de la Galette und Degas' Die Ballettprobe. Aber es gibt viele weitere wichtige Werke und Künstler des Impressionismus. Berthe Morisot malte oft Frauen und Kinder in privaten Momenten, während Camille Pissarro oft Landschaften mit Bauern und Dorfbewohnern darstellte. Mary Cassatt, eine amerikanische Malerin, die lange in Paris lebte, malte oft Mutter-Kind-Szenen und Porträts von Frauen.

Rezeption des Impressionismus: Wie wurde die Bewegung vom Publikum aufgenommen?

Die Impressionisten wurden von der offiziellen Kunstwelt anfangs nicht anerkannt. Die Kritiker waren schockiert über den neuen Stil und nannten die Bilder "unfertig" oder "chaotisch". Aber das Publikum zeigte großes Interesse an den Werken und die Ausstellungen der Impressionisten zogen bald eine breite Öffentlichkeit an. Viele Menschen waren fasziniert von der Leichtigkeit und Lebendigkeit der Bilder und der Darstellung von Alltagsszenen. Die Impressionisten wurden zu Ikonen der modernen Kunst und ihre Werke waren begehrt und teuer.

Einige Künstler des Impressionismus wurden zu Lebzeiten sehr erfolgreich und berühmt, während andere erst nach ihrem Tod Anerkennung fanden. Monet, Renoir und Degas wurden zu Lebzeiten gefeiert und ihre Werke waren in den wichtigsten Galerien und Sammlungen zu finden. Andere, wie zum Beispiel Berthe Morisot oder Mary Cassatt, hatten es schwerer, sich in der von Männern dominierten Kunstwelt zu behaupten.

Insgesamt war die Rezeption des Impressionismus von Anfang an von Kontroversen geprägt. Einige Kritiker bezeichneten die Impressionisten als "Rebellen" und "Revolutionäre", während andere den Stil als "oberflächlich" und "unprofessionell" ablehnten. Trotzdem eroberten die Impressionisten die Kunstwelt und schufen eine neue Ära der Malerei, die bis heute Einfluss auf die moderne Kunst hat.

Auswirkungen des Impressionismus: Wie hat sich die Kunst nach dem Impressionismus entwickelt?

Der Impressionismus hatte einen großen Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts. Der neue Stil und die Techniken der Impressionisten lösten eine Welle von neuen Entwicklungen und Experimenten in der Kunst aus. Viele Künstler experimentierten mit den Techniken des Impressionismus und entwickelten daraus neue Stile und Bewegungen.

Zu den bedeutendsten Bewegungen, die vom Impressionismus beeinflusst wurden, gehören der Postimpressionismus, der Expressionismus und der Fauvismus. Der Postimpressionismus, der in den 1880er Jahren begann, baute auf den Techniken der Impressionisten auf, aber erweiterte den Stil um eine stärkere Betonung der Form und Struktur. Vincent van Gogh und Paul Cézanne waren zwei der wichtigsten Vertreter des Postimpressionismus.

Der Expressionismus, der in den 1910er Jahren entstand, war eine weitere Bewegung, die vom Impressionismus beeinflusst wurde. Die Expressionisten betonten die emotionalen Aspekte der Kunst und arbeiteten oft mit verzerrten Formen und kräftigen Farben. Die Fauvisten, eine Gruppe von Künstlern, die in den 1900er Jahren aktiv waren, malten oft in leuchtenden Farben und betonten die Freiheit der Pinselstriche.

Schlussbemerkung: Wie hat der Impressionismus die Kunst verändert?

Der Impressionismus war eine Revolution in der Kunstwelt des 19. Jahrhunderts. Die Impressionisten brachen mit den Konventionen der Akademie und schufen einen neuen Stil, der sich auf Licht, Farbe und Atmosphäre konzentrierte. Die Impressionisten schufen eine neue Art von Malerei, die sich auf die unmittelbaren Eindrücke und Empfindungen des Künstlers konzentrierte und die Realität auf eine subjektive Weise interpretierte. Der Impressionismus hatte eine enorme Wirkung auf die Kunst des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus. Er inspirierte zahlreiche Künstler und Bewegungen und trug zur Entwicklung neuer Stile und Techniken bei. Heute sind die Werke der Impressionisten weltweit bekannt und geschätzt und gelten als Höhepunkt der modernen Malerei. Der Impressionismus hat die Kunst nachhaltig verändert und seine Bedeutung und Relevanz sind bis heute spürbar.

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Vincent van Gogh: Bild 'Blühende Mandelbaumzweige' (1890), gerahmt
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Vincent van Gogh: Bild 'Sternennacht über der Rhône' (1888), gerahmt
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Claude Monet: Bild 'Champ des coquelicots près de Vétheuil (Mohnblumen bei Vétheuil)' (1879), gerahm
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Vincent van Gogh: Bild 'Bauernhöfe bei Auvers' (1890), gerahmt
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Vincent van Gogh: Bild 'Blühender Birnbaum' (1888), gerahmt
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Vincent van Gogh: Bild 'Blühender Pfirsichbaum' (1888), gerahmt
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