REM - Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

REM - Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Aktuelle Ausstellungen und Ausstellungsvorschau der Reiss-Engelhorn-Museen

Die Reiss-Engelhorn-Museen (rem) haben sich in den letzten Jahren als international agierender Museumskomplex, herausragender Ausstellungsstandort und bedeutendes Forschungszentrum behauptet.

REM - Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Wegen der Corona-Pandemie kommt es zu Verschiebungen im Ausstellungsprogramm. So wird die Ausstellung "Tutanchamun: Sein Grab und die Schätze", die ursprünglich am 30. Mai 2020 starten sollte, erst ab Herbst 2021 gezeigt.

Aktuelle Ausstellungen und Vorschau:
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Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze


10.9.2021 – 27.2.2022
Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze
Eine Ausstellung von SC Exhibitions in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Vom 10. September 2021 bis 27. Februar 2022 ist einer der berühmtesten ägyptischen Herrscher zu Gast im Museum Zeughaus. SC Exhibitions zeigt in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen die Sonderausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“. Nach fünf Jahren kommt der legendäre Pharao samt seinen Reichtümern endlich wieder zurück nach Deutschland. In der Präsentation erleben die Besucherinnen und Besucher den historischen Moment der Entdeckung des Grabschatzes durch Howard Carter im Jahr 1922 hautnah mit. Jung und Alt wandeln auf den Spuren des mysteriösen Pharao und erkunden auf lehrreiche und unterhaltsame Weise Carters Entdeckung in seiner originalen Fundsituation. Die detailgetreu nachgebildeten Grabbeigaben, der Sarkophag, die goldenen Särge und Schreine, der Schmuck sowie natürlich die Maske sind in ihrem monumentalen Gesamtzusammenhang mit 1.000 Repliken weltweit einmalig. 

www.tut-ausstellung.com

Die Normannen nehmen Kurs auf Mannheim


Die Normannen

18.9.2022 – 26.2.2023
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Museum Zeughaus C5

Ergebnisse wissenschaftlicher Tagung fließen in große Sonderausstellung ein

Die Vorbereitungen zur nächsten großen kulturhistorischen Sonderausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim nehmen an Fahrt auf. Ab Herbst 2022 widmet sich erstmals eine umfassende museale Präsentation der faszinierenden und facettenreichen Geschichte der Normannen. Anhand rund 300 hochkarätiger Exponate zeichnet die Schau „Die Normannen“ deren beispielslosen Aufstieg vom 8. bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts nach. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sollen in die Ausstellung einfließen. Die Reiss-Engelhorn-Museen haben deswegen ein Netzwerk mit renommierten Experten geknüpft und interdisziplinäre Forschungen in zahlreichen europäischen Ländern angestoßen.

Bei einer Tagung in Mannheim tauschten sich vom 15. bis zum 17. Oktober 2020 namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Ländern und unterschiedlicher Fachrichtungen aus. In lebhaften Diskussionen – die Corona-bedingt vor Ort und via Zoom – ausgetragen wurden, beschäftigten sie sich mit Aspekten, die heute genauso aktuell sind wie im Mittelalter: Mobilität, Migration, Integration und Transkulturalität. Die Normannen waren Meister der Vernetzung und Wandler zwischen den Kulturen. Auf diese Weise wurden aus einfachen Kriegern und kleinen Herren Kulturvermittler, mächtige Fürsten und Herrscher, die die Geschichte Europas – politisch wie kulturell – nachhaltig beeinflussten. „So vielfältig wie die Normannen war auch das Programm der Tagung, deren Ergebnisse sowohl in einen wissenschaftlichen Essayband als auch in die weitere Entwicklung der Ausstellung einfließen. Das Projekt sorgt bereits jetzt europaweit für Aufsehen und stößt auf großes Interesse“, freut sich Projektleiterin Dr. Viola Skiba.

Mit dem Zerfall des Frankenreiches im 9. Jahrhundert und politischen sowie gesellschaftlichen Veränderungen in Skandinavien begannen unruhige Zeiten, die heute unter dem Begriff der „Wikingerzeit“ zusammengefasst werden. Seit dem ausgehenden 8. Jahrhundert hatten Gruppen von Skandinaviern, die durch ihre aktive Reise- und Handelstätigkeit mit dem geographischen Raum bestens vertraut waren, Raubzüge entlang der Küsten und Flüsse Europas unternommen. Neben schneller Beute waren die Wikinger aber auch an Handel und teilweise an Besiedelung interessiert und drangen weit nach Osteuropa, auf die Britischen Inseln und in das heutige Nordfrankreich vor. Aus ihnen – oder besser aus denen, die blieben und sich niederließen – gingen im Osten die Rus und im Westen die Normannen hervor. Diese sollten das Gesicht Europas auf Dauer prägen.

Die „Männer aus dem Norden“ kamen als Eroberer. Auch wenn sie zunächst mit großer Brutalität vorgingen, um sich Land und gegebenenfalls eine Herrschaft zu sichern, verfolgten sie langfristigere Ziele. Sie praktizierten eine Integration in vorhandene Strukturen und in die lokale Bevölkerung, mit der sie schnell verschmolzen, die sie aber auch veränderten.

Die Normannen nutzten dabei verschiedene Strategien, die gewährleisteten, dass sie sich binnen weniger Generationen nahezu vollständig integrierten. Was allerdings blieb, war eine hohe Mobilität, eine kulturelle Flexibilität und Adaptionsfähigkeit sowie der Drang, zu neuen Ufern aufzubrechen. So verbinden die Normannen mit ihrer Geschichte das nördliche Europa mit Italien und dem gesamten Mittelmeerraum. Zugleich lässt sich ihr Weg über die Ostsee sogar bis nach Weißrussland und ans Schwarze Meer verfolgen.

Zahlreiche bedeutende Museen und Institutionen unterstützen das Projekt mit kostbaren Leihgaben, darunter das British Museum in London, die Bibliothèque nationale de France in Paris, die Cappella Palatina in Palermo, die Biblioteca Apostolica Vaticana im Vatikan, die Eremitage in Sankt Petersburg sowie die Réunion des Musées Métropolitains in Rouen und das Musée de Normandie in Caen. Neben einzigartigen Handschriften, seltenen Textilien, Kunsthandwerk aus Gold und Elfenbein, Schmuck und Waffen machen sich unter anderem Pretiosen wie die Krone Rogers II. auf den Weg nach Mannheim.  

Die Reiss-Engelhorn-Museen entwickeln und präsentieren die Sonderausstellung „Die Normannen“ in Kooperation mit dem Museumsverband Réunion des Musées Métropolitains in Rouen und dem Musée de Normandie in Caen. Die Schau ist vom 18. September 2022 bis 26. Februar 2023 im Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zu sehen. Im Anschluss wird sie in Rouen, der Hauptstadt der Normandie, gezeigt.

www.normannen-ausstellung.de

 

Ägypten – Land der Unsterblichkeit


Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Mit der beliebten Sonderausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ entführen die Reiss-Engelhorn-Museen ins Reich der Pharaonen, Hieroglyphen und Mumien. Die Schau ist dauerhaft im Museum Weltkulturen D5 zu sehen.

Mit außergewöhnlichen Exponaten und aufwändigen Inszenierungen illustriert sie wichtige Aspekte wie das Alltagsleben an den fruchtbaren Ufern des Nils, die Stellung des Pharaos und seines Beamtenstaates, den aufwändigen Totenkult sowie die weitverzweigte Götterwelt. Sie  spannt den Bogen von den Anfängen im 4. Jahrtausend v. Chr. über das Alte, Mittlere und das Neue Reich, die ptolemäisch-römische Epoche bis zur koptischen Zeit im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr.

Besondere Publikumslieblinge sind die originalgetreue Inszenierung der reich verzierten Sargkammer des Sennefer sowie ein Entdecker-Raum mit Mitmach-Stationen für Kinder und Familien. Durch den Austausch von Exponaten und ergänzende Ausstellungen gibt es regelmäßig neue Kostbarkeiten zu bewundern.
 

Eiszeit-Safari


Noch bis 13.2.2022
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Wie sah es in Deutschland vor 40.000 bis 15.000 Jahren aus? Welche Tiere lebten in dieser Zeit und wie war der Alltag der Menschen? Welche Geschichte erzählen Originalfunde und welche Schlussfolgerungen zieht die Wissenschaft daraus? Diese und andere Fragen beantwortet noch bis 13. Februar 2022 die Sonderausstellung „Eiszeit-Safari“. Die Schau wendet sich an alle Besuchergruppen und ist ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein, denn sie erzählt Wissenswertes und Spannendes über die Welt der letzten Eiszeit aus einer überraschenden Perspektive: Der Ausstellungsbesucher schlüpft in die Rolle eines Zeitreisenden, der sich wie ein Safari-Urlauber auf spannende Begegnungen mit längst ausgestorbenen Tieren freuen darf. Er begibt sich auf eine Reise durch die eisfreie Tundra, die sich vor Jahrtausenden in Mitteleuropa erstreckte und zahlreichen Tieren sowie dem Menschen wertvollen Lebensraum bot.
So erfahren die Ausstellungsbesucher beispielsweise, was und wie die Menschen jagten und kochten oder welche Kleidung sie trugen. Auge in Auge stehen sie imposanten Tiergruppen gegenüber: Elefanten, Nashörnern, Büffeln oder Löwen – Tiere, die heute eher in Afrika verortet werden. In der letzten Eiszeit lebten sie aber auch in Mitteleuropa. Mammut, Wollhaarnashorn, Steppenbison und Höhlenlöwe streiften durch die Landschaft. Heute zeugen versteinerte Knochenfunde von ihrer Existenz.
Mehr als 100 Exponate – darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen, Präparate, Skelettmontagen und Originalfunde sowie Mitmach-Stationen – machen die Ausstellung zu einer unvergesslichen Zeitreise für die ganze Familie.

www.eiszeitsafari.de


Merkmale

Websitewww.rem-mannheim.de
Wikipediade.wikipedia.org/wiki/Reiss-Engelhorn-Museen
AkronymREM
LandDeutschland
RegionEuropa
ThemenMuseum, Forschung, Ausstellung, Ägyptologie, Archäologie, Archäometrie
TypisierungMuseum
 

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