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REM - Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Ausstellungsvorschau der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Die Reiss-Engelhorn-Museen (rem) haben sich in den letzten Jahren als international agierender Museumskomplex, herausragender Ausstellungsstandort und bedeutendes Forschungszentrum behauptet.

Aktuelle Ausstellungen 2018 / 2019


REM - Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Ausstellungsankündigung - Gaston Paris, Die unersättliche Kamera
Eine Ausstellung des Centre Pompidou, Paris und der Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim

23.3.2019 – 30.6.2019
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Museum Zeughaus C5
Forum Internationale Photographie


Gemeinsam heben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) und das weltberühmte Centre Pompidou ab 23. März 2019 einen Schatz der Fotografie-Geschichte. Mit "Die unersättliche Kamera" widmet sich erstmals eine Ausstellung dem facettenreichen Werk des Fotografen Gaston Paris (1905-1964). Die Schau ist Auftakt zu einer engen Kooperation zwischen den beiden Institutionen und feiert in Mannheim Premiere, bevor sie in der französischen Hauptstadt zu sehen ist. Die Schirmherrschaft übernimmt Ihre Exzellenz, Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik. Zur Schau erscheint mit freundlicher Unterstützung des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn-Museen im Verlag Walther König ein reichbebilderter Katalog.

Gaston Paris war einer der populärsten Reporter im Paris der 1930er Jahre und fing als Chronist das Lebensgefühl der pulsierenden Seine-Metropole ein. Er war ein Meister der unterschiedlichen Themen und Blickwinkel. Ob die Tänzerinnen der Folies Bergère oder die Akrobaten im Zirkus, die Armen der Pariser Vorstädte oder die Mannequins der Surrealisten, moderne Stahlarchitekturen, Zuchthäuser oder Stars des französischen Chansons wie Edith Piaf – Gaston Paris setze alles mit derselben formalen Perfektion in Szene. Scheinbar mühelos beherrschte er den Spagat zwischen den verschiedenen Genres. Wie ein Schwamm saugte der Autodidakt die Stilrichtungen seiner Zeit auf, spielte als Hommage auf das "Neue Sehen" mit extremen Perspektiven und lichtete mit seiner Mittelformatkamera immer wieder surrealistisch anmutende Motive ab.

Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen schuf Gaston Paris ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg. Seine Aufnahmen prägten das Gesicht des legendären und stilbildenden Magazins "VU", für das viele namhafte Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Brassaï oder Robert Capa arbeiteten. Die Ausstellung gewährt einen faszinierenden Blick in das noch junge Feld des Bildjournalismus. Gaston Paris erzählte mit seinen Bildern Geschichten, er war ein Fotograf des Spektakels, immer auf der Suche nach Sensationen, die am Kiosk das Interesse des potentiellen Lesers weckten. Nach dem Zweiten Weltkrieg führten ihn Reportagen ins besetzte Deutschland und Österreich.

Einem Kaleidoskop gleich nähert sich die Ausstellung dem Fotografen Gaston Paris an, über dessen Lebensgeschichte kaum etwas bekannt ist. Vintage-Abzüge, Pressebilder, Veröffentlichungen in der "VU" und Projektionen verbinden sich Facette um Facette zum eindrucksvollen Schaffen einer der großen Figuren der Fotografie-Geschichte, die dank der Kooperation zwischen dem Centre Pompidou und den Reiss-Engelhorn-Museen der Vergessenheit entrissen wurde und von den Besuchern wiederentdeckt werden kann.

Der Bereich Fotografie ist ein wichtiger Schwerpunkt der Reiss-Engelhorn-Museen. Mit dem Forum Internationale Photographie und ZEPHYR – Raum für Fotografie befinden sich gleich zwei renommierte Ausstellungsforen zu diesem Thema unter dem Dach der rem. Wechselnde Ausstellungen beleuchten spannende Aspekte von der Pionierzeit des Mediums bis hin zu zeitgenössischen Positionen.

Die Sonderausstellung "Gaston Paris: Die unersättliche Kamera" ist vom 23. März bis 30. Juni 2019 im Forum Internationale Photographie der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zu sehen.

www.gaston-paris.de
MUMIEN – Geheimnisse des Lebens
Bis 31.3.2019
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5


In der Sonderausstellung „MUMIEN – Geheimnisse des Lebens“ begegnen die Besucher faszinierenden Mumienfunden aus aller Welt – von den Dinosauriern über alte Hochkulturen bis in die Gegenwart. Ein besonderer Fokus der Präsentation liegt auf dem Thema Mumienforschung. Mumien sind wertvolle und außergewöhnliche Archive des Lebens. Gut zehn Jahre nach der ersten großen Mumien-Schau in Mannheim erzählen die Reiss-Engelhorn-Museen anhand neuer Forschungsergebnisse ihre Geschichte mit spannenden Einzelheiten. Inszenierte Laborbereiche, CT-Animationen und eine Virtual-Reality-Station bieten interessante Einblicke in die Methodenwelt moderner Mumienforschung. Die Präsentation ist noch bis 31. März 2019 im Museum Zeughaus C5 zu sehen.

Sie vereint über 100 Exponate, darunter mehr als 50 Mensch- und Tiermumien. Neben Mumien aus den Beständen der Reiss-Engelhorn-Museen werden Leihgaben renommierter europäischer Museen, z.B. aus Basel, Budapest und Luxembourg gezeigt. Die Ausstellung lädt zu einer Reise durch verschiedene Natur- und Kulturräume ein. Vom alten Ägypten über Asien, Ozeanien und Südamerika bis nach Europa – die Besucher lernen unterschiedliche Mumifizierungspraktiken und die diesen zugrunde liegenden, meist religiös motivierten Geisteshaltungen kennen. Mumien und Mumifizierungen sind aber nicht nur der Versuch, einen Verstorbenen für die Ewigkeit zu bewahren. Sie sind oft auch das Resultat natürlicher Prozesse: Im trockenen, heißen Wüstensand, im ewigen Eis, in Mooren, auf trockenen Dachböden oder in Kellern können Körper sich in Mumien verwandeln.

Mumien brechen aus dem natürlichen Stoffkreislauf aus. Sie sind außergewöhnliche Archive des Lebens und öffnen ein einzigartiges Fenster in die Vergangenheit. Mit neuesten Methoden entlocken die Wissenschaftler des German Mummy Projects ihnen ihre Geheimnisse. Das Team der Reiss-Engelhorn- Museen arbeitet dabei weltweit mit Experten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen. Auf der Suche nach Geschlecht, Alter, Größe, Herkunft, Krankheiten, Ernährungsweise und Todesursache erleben die Forscher immer wieder Überraschungen. Die Besucher erfahren beispielsweise, wie die Wissenschaftler einem Mord im alten Ägypten auf die Spur gekommen sind, was sich in einem prunkvollen Inka- Mumienbündel verbirgt und welche rätselhaften Gegenstände die Mumie einer Frau aus Peru in ihren geschlossenen Händen hält.

Inszenierte Laborbereiche gewähren in der Ausstellungen einen besonderen Einblick in verschiedene Methoden der Mumienforschung – von Radiokarbondatierung über Isotopenanalyse und Toxikologie bis hin zu Molekulargenetik und 3D-Druck. Die Besucher tauchen in CT-Animationen ins Innere der Mumien ein, blättern an einem interaktiven Touchscreen durch Ötzis Krankenakte und schauen dank einer Gesichtsrekonstruktion einer Frau, die vor mehr als 500 Jahren in Südamerika gelebt hat, ins Antlitz.

www.mumien-mannheim.de

 
Einfach tierisch! Spaß mit Dino, Panda & Co.
Bis 10.3.2019
Einfach tierisch! Spaß mit Dino, Panda & Co.
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5


Einen Dinosaurier füttern, mit Tiger und Leoparden auf Tuchfühlung gehen, einen Delfin streicheln oder mit Fischen tauchen – all das und noch viel mehr erwartet große und kleine Besucher bis 10. März 2019 in den Reiss-Engelhorn-Museen. Die Mitmach-Ausstellung "Einfach tierisch! Spaß mit Dino, Panda & Co." lädt zu einer außergewöhnlichen Safari mit besonderem Foto-Spaß und spielerischer Wissensvermittlung ein.
Der Museumsbesuch verwandelt sich in ein Abenteuer: Große fotorealistische Bilder entführen in die Welt der Tiere – von der Zeit der Saurier  bis heute, von den Tiefen des Ozeans bis hoch in die Lüfte, von der Savanne Afrikas über den chinesischen Bambuswald bis ins heimische Maisfeld. Die Besucher begegnen vielen unterschiedlichen Tieren. Sie stehen Dino, Panda & Co. jedoch nicht nur Auge in Auge gegenüber, sondern können selbst Teil der Szenerie werden. Welche Pose sie einnehmen, bleibt den Gästen selbst überlassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Besucher können die Aktion mit ihrer eigenen Kamera oder dem Handy festhalten – ein Gewinn für jedes Familienalbum und Spaßgarantie für Facebook & Co. Die Bilder sind bis zu 6 Meter lang und 2,40 Meter hoch. Sie wurden zweidimensional gemalt, durch trickreiche Gestaltung und mit den Besuchern entsteht beim Fotografieren jedoch ein überraschender 3D-Effekt.  
Gleichzeitig nimmt die Schau Kinder und Erwachsene auf eine interaktive Wissensreise durch die Welt der Tiere mit. Eindrucksvolle Objekte aus dem Naturreich wie beispielsweise der Schädel eines T-Rex oder das Skelett eines großen Flugsauriers bringen den Besuchern die Giganten der Vorzeit nah. An zahlreichen Stationen ist Anfassen ausdrücklich erwünscht. Wie fühlt sich beispielsweise die Haut eines Hais oder der Zahn eines Mammuts an? Spannende Wissensinfos zu den einzelnen Tieren sorgen garantiert für Aha-Erlebnisse.

www.rem-mannheim.de
 

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