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Wandmalerei der Giottozeit in Italien 1280-1400

Wandmalerei der Giottozeit in Italien 1280-1400
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Vielgestaltig und farbenprächtig entfaltet diese Neuerscheinung in Ergänzung der Bände zur Italienischen Wandmalerei der Frührenaissance das großartige Panorama jener künstlerisch hochproduktiven Epoche zwischen Mittelalter und Renaissance, deren Bezeichnung als "Giottozeit" der herausragenden Bedeutung dieses Künstlers Rechnung trägt.

Die italienische Wandmalerei des späten 13. und des 14. Jahrhunderts gehört zu den großen Themen der europäischen Kunstgeschichte. Künstler wie Cimabue, Giotto, Cavallini, Simone Martini, Pietro und Ambrogio Lorenzetti, Buffalmacco und Altichiero, um nur die bedeutendsten Namen zu nennen, schufen Freskenzyklen in Assisi, Rom, Siena, Pisa und Padua, die in der Historienmalerei neue Maßstäbe setzten, der Renaissance den Weg bahnten und bis ins 19. Jahrhundert ihre Gültigkeit behielten. Die neuzeitliche Vorstellung vom Bild, von Bildkomposition, Bildraum und Bilderzählung verdankt letztlich ihnen ihre Grundlegung. Erstmals gewinnen neben den Figuren die D imensionen von Zeit und Raum an Konturen. Ein neues, auf Naturstudium und Wirklichkeitserfahrung basierendes Bild vom Menschen wird vermittelt. In Szenen heilsgeschichtlicher Thematik beginnt die zeit-genössische Lebenswelt in Form sowohl des höfischen als auch des bürgerlichen Milieus Einzug zu halten. Die modischen Elemente in der Kleidung sind ebenso in diesem Zusammenhang zu sehen wie die Individualisierung der menschlichen Physiognomien, die bis zur Einbeziehung von Porträts in die Historienbilder geht. Daneben nehmen die Architektur- und Landschaftsprospekte sowie Genremotive einen immer größeren Raum ein. Eine beträchtliche Erweiterung erfährt in dieser Zeit zudem der Aufgaben- und Themenkreis der Wandmalerei. Außer in Kirchen und Kapellen findet sie zunehmend in Rathäusern und Fürst.
 
Autor(en): Joachim Poeschke, Antonio Quattrone, Ghigo Roli, Verlag: Hirmer




Restaurierung und Konservierung - Referenz




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