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Messeakademie 2018 unter dem Motto „Entwerfen im historischen Umfeld - Altbau.Umbau.Neubau.“

Im Rahmen der europäischen Leitmesse denkmal (8. bis 10. November auf der Leipziger Messe) feiert die Messeakademie ihre zehnte Auflage. Der deutschlandweite studentische Architekturwettbewerb widmet sich dieses Mal dem Thema „Entwerfen im historischen Umfeld – Altbau.Umbau.Neubau.“. Gesucht werden überzeugende und praxistaugliche Konzepte für wertvolle denkmalgeschützte Gebäude. Auf die Teilnehmer warten nicht nur spannende Aufgaben, sondern auch Preisgelder. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen an Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten.

Denkmale dauerhaft zu erhalten und sinnvoll weiter zu nutzen ist seit der ersten Messeakademie der Grundgedanke des Wettbewerbs. Während in den vergangenen Jahren jedoch die Suche nach einer denkmalverträglichen Nutzung für die historischen Gebäude im Vordergrund stand, sind für die diesjährigen Objekte bereits neue Nutzungsideen entwickelt worden. Zur zehnten Durchführung der Messeakademie werden Konzepte gesucht, welche den Nutzungsideen zu einer praxistauglichen Umsetzung verhelfen sollen.
Die Aufgabe besteht darin, durchdachte Lösungen zu entwickeln, welche die Weiternutzung der Denkmale ermöglichen. Falls nötig sollen denkmalverträgliche, moderne Ergänzungsbauten entworfen werden, die den historischen Bestand achten und behutsam erweitern. Die Teilnehmer können für ihre Aufgabe zwischen einer Deutschordenskommende in Sachsen-Anhalt, einer ehemaligen Textilfabrik in Thüringen und einem Wohnkomplex mit Wasserturm in Sachsen wählen.

Historische Gebäude in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Die frühere Deutschordenskommende Bergen (Sachsen-Anhalt), über die Jahrhunderte hinweg landwirtschaftlich genutzt, hat in den 1980er Jahren infolge mangelnden Bauunterhaltes viele Gebäude durch Abriss verloren. Seit 1995 wieder in Privatbesitz, wurden die vorhandenen, teilweise noch mittelalterlichen Bauwerke schrittweise behutsam saniert und restauriert. Für die weitere landwirtschaftliche Nutzung werden neue Gebäude benötigt, die den heutigen Anforderungen genügen.
Die ehemalige Textilfabrik „Ernst Engländer“ in Berga/Elster (Thüringen) besteht derzeit noch aus dem Verwaltungsgebäude und einer komplett entkernten Scheddachhalle. Alle weiteren Nebengebäude des um 1900 errichteten Komplexes sind durch Abbruch verloren. Nun sind neue, zum Teil ebenfalls industrielle Nutzungen angedacht. Eine bauliche Fassung des nur noch rudimentär erhaltenen Gesamtbestandes wird gewünscht.
Zwei denkmalgeschützte Bauten prägen den Clara-Zetkin-Platz in Wurzen (Sachsen): der Wasserturm und ein Wohngebäude. Die Stadt Wurzen möchte hier die Musikschule unterbringen, wofür keine weiteren Baukörper benötigt werden, wohl aber eine Verbindungsmöglichkeit zwischen beiden Gebäuden.

Von der Exkursion bis zur Preisverleihung auf der denkmal 2018
Um sich mit den Objekten vertraut zu machen, finden im April 2018 Exkursionen statt. Experten der Landesämter für Denkmalpflege, die Eigentümer sowie die lokalen Akteure vor Ort geben fachliche Unterstützung. Interessierte, die an einer oder mehreren Exkursionen teilnehmen möchten, melden sich bis zum 12. April 2018 verbindlich an.
Einzureichen sind die Wettbewerbsarbeiten bis zum 10. September 2018. Am 9. Oktober 2018 bewertet die aus namhaften Experten der Denkmalpflege, Lehre, Architekten und Fachpresse bestehende Jury alle Entwurfsarbeiten und wählt aus den zehn besten Entwürfen die drei Preisträger aus. Die zehn besten Entwurfsarbeiten werden auf der denkmal 2018 ausgestellt. Die Prämierung der Preisträger erfolgt am 9. November 2018 auf der denkmal in Leipzig im Rahmen des Fachkolloquiums der Messeakademie. Die Preisträger dürfen sich nicht nur auf eine spannende Aufgabe freuen, sondern auch auf Preisgelder und die Publizierung in einer von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz herausgegebenen Dokumentation.
Die Messeakademie wird von der Leipziger Messe in Zusammenarbeit mit den Landesämtern für Denkmalpflege Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen veranstaltet. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Interhyp Gruppe.
Weitere Informationen zu den Objekten, zur Anmeldung, und der Jury gibt es unter
www.denkmal-leipzig.de/Messeakademie/Messeakademie.

Über die denkmal
Die denkmal, Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, präsentiert Produkte und Dienstleistungen rund um die Bereiche Instandsetzung, Inventarisierung, Konservierung, Restaurierung, Renovierung sowie Rekonstruktion. Seit 1994 lädt sie im Zweijahresrhythmus zum internationalen Branchentreffpunkt auf das Leipziger Messegelände ein. Neben dem interdisziplinären Aussteller-Mix erwartet die Messebesucher ein hochkarätiges international aufgestelltes Fachprogramm. Zur denkmal 2016 präsentierten 435 Aussteller aus 17 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen. Im Fachprogramm warteten über 150 Veranstaltungen auf das interessierte Publikum. Zur 12. denkmal kamen 13.900 Besucher (gemeinsam mit der MUTEC). Parallel zur denkmal finden die internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik MUTEC sowie die Fachmesse Lehmbau statt.
Weitere Informationen zur Messeakademie finden Sie unter www.denkmal-leipzig.de/messeakademie.

Über die Interhyp Gruppe
Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2016 ein Baufinanzierungsvolumen von 18 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen mehr als 400 Bankpartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit leistungsfähigen Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt knapp 1.500 Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kunden und Partner präsent. Mehr Informationen unter www.interhyp-gruppe.de

Ansprechpartner für die Presse
PR / Pressesprecher
Herr Felix Wisotzki
Telefon: +49 (0)3 41 / 678 65 34




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